In letzter Zeit reizt es mich vermehrt, neue Hobbies zu probieren und Fähigkeiten an mir zu entdecken und zu verbessern. So habe ich in den letzten Monaten zum Beispiel gelernt zu jonglieren, habe Yoga ausprobiert oder meinen Körper in einem Fitnessstudio getrimmt.

Ein Sache zieht mich nun schon seit etwa einem halben Jahr in seinen Bann: Das „Bouldern“.

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Bouldern
Beim Bouldern klettert man ungesichert in Höhen von bis zu 3 Metern und hält sich dabei mittels verschiedener Techniken am Felsen, oder an der Kletterwand fest. Ziel ist es, von einem Anfangsstein zum Topstein zu gelangen. Unterteilt werden die Routen dabei anhand ihres Schwierigkeitsgrades, angefangen mit weiß, über Gelb, Grün und Blau, bis hin zu Schwarz, ähnlich den Gürteln beim Kampfsport. Natürlich hat man in der Kletterhalle Matten unter sich,  so dass einem nicht viel passieren kann.

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Ith
Eines schönen Tages fragte mich mein Mitbewohner, ob ich nicht mal Lust hätte richtig klettern zu gehen. Ich muss dazu erwähnen dass mein Mitbewohner das Ganze teilweise beruflich macht, daher einiges an Erfahrung hat, und natürlich auch die Ausrüstung, die man braucht. Da er sowieso demnächst ein Kletterprogramm mit anleiten muss, könnten wir ja auch als Teilnehmer mitkommen.

So kam es dazu, dass wir für einen relativ geringen Obolus die Möglichkeit hatten, unser Pfingstwochenende am Ith zu verbringen.

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Der Ith-Gebirgszug befindet sich Südöstlich von Hameln, und besteht aus über 20 Felsen, die am Berghang bis zu 30 Meter in die Höhe ragen. Nahe der Felsen befindet sich ein Zeltplatz mit Duschen und Toilette.

Das Klettern am echten Felsen ist zwar sehr anstrengend, macht aber sehr viel Spaß. Die Aussicht mit der man am Ende belohnt wird, ist es allemal wert. Sichern müssen sich die Teilnehmer übrigens gegenseitig.

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Abends gab es dann noch Bespaßung am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang.

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Kurztrips
Mit diesem Beitrag werde ich im Photo-Bereich ein neues Album hinzufügen, da ich mir sicher bin, dass dies nicht der letzte Ausflug sein wird – viel Spaß damit!