Gestern bin ich nach einer sehr anstrengenden Zugfahrt endlich in Guangzhou angekommen. Die Torturen haben sich gelohnt – Guangzhou ist eine Wucht.

Nicht weil Guangzhou eine reiche Geschichte hat, oder man hier viel sehen kann, nein, es ist das Lebensgefühl das diese Stadt besonders macht. Dass sich Guangzhou geographisch ziemlich nah an Hongkong befindet, bemerkt man sofort. Wer schon andere chinesische Städte erlebt hat, spürt den gewaltigen Unterschied.
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Guangzhou macht auch was das Wetter angeht, eine hervorragende Figur. 20°C und Sonnenschein machen die Stadt zu einem kleinen Paradies, einer der Gründe warum ich unbedingt hier hin wollte. Guangzhou ist bis jetzt auch bei weitem die grünste Stadt, in jeder Straße reihen sich die Bäume aneinander,  und lassen Flechten herabhängen.
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Was Menschen und Verkehr angeht ist Guangzhou wie jede Stadt – Chaos und Überfüllung sind quasi Alltag.

Nachdem ich mich im Hostel „Lazy Gaga“ einquartiert habe, treffe ich mich mit Sharry (Yuejie) und lasse mir die Stadt zeigen. Sharry war übrigens Teil der Huashan-Gruppe die ich in Xi’an kennengelernt habe. 😉

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Bis jetzt haben wir uns den Perlenfluss,  und den Canton Tower bei Nacht angesehen, denn insbesondere nach Anbruch der Dunkelheit zeigt Guangzhou seine wahre Schönheit.
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Wesentlich interessanter ist allerdings die lokale Küche, so dass ich heute in den Genuß gekommen bin, diverse Innereien probieren zu dürfen. Mal sehen was als nächstes kommt, 4 Nächte bleiben ja noch.

Am letzten Abend werde ich lernen wie man Dumplinge macht, vielleicht gibt es ja dann eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für euch, mal sehen. 😉

Bilder kommen wie immer verspätet, klappt mal wieder so einiges mit dem Entblocken nicht, blöde Zensur!