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Ich hatte ja bereits erwähnt dass Guangzhou keine Stadt für Sightseeing ist, sondern eher eine Stadt in der man lebt. Dementsprechend haben wir die letzten Tage eher ein bisschen vor uns hingelebt, und ich habe auch einige Menschen kennengelernt, die hier vor Ort für längere Zeit Englisch unterrichtet haben.

Auch mir ist diese Idee nun schon des öfteren gekommen, und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken nach dem Studium wenigstens ein Jahr selbiges zu tun. Gut bezahlt wird man für chinesische Verhältnisse allemal, und die Kosten für den Lebensunterhalt sind erstaunlich gering. Mal sehen was daraus wird. Ich werde mir die nächsten Tage noch die deutsche Schule in Shanghai ansehen, das wäre ja auch noch eine Alternative. 😉

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Wo wir schonmal beim Thema lernen sind, wir haben die letzten zwei Abende in Guangzhou damit verbracht, uns gegenseitig das Kochen beizubringen. Sharry wollte gerne ein deutsches oder zumindest europäisches Gericht probieren, und bei mir sollten es die Dumplinge werden. Gehen wir mal chronologisch vor:

Wir kochen Dumplinge:

Dumplinge sind erstaunlich einfach zu machen. Man nimmt den etwa 1-2 mm dicken, etwa handflächengroßen Grundteig und füllt ihn mit einem Gemisch aus Schweinehack, Lauch und Ei. Dann zum verschließen einmal feste drücken, fertig ist der Roh-Dumpling.
Dann solange in kochendem Wasser garen bis die Dumplinge anfangen an der Oberfläche zu schwimmen. Fertig.

Dazu gibt es eine Tomatensuppe, bei dessen Zubereitung ich nicht ganz so gut aufgepasst habe, schmeckte aber hervorragend.
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Wir kochen Europäisch:

Das europäische Kochen in Asien ist entweder eine Kunst, oder es geht an den Geldbeutel, weil einige Sachen entweder nicht vorhanden, oder aber als Importware ziemlich teuer sind.

Kartoffeln sind günstig, also entscheide ich mich für Kartoffelbrei, zwar ohne Muskatnuss, aber schmeckt trotzdem. Dazu ein Mischmasch aus Gemüse und Fleisch. Maggi-Soßen und ähnliches findet man hier nicht, es ist also erstaunlich schwer so zu kochen wie wir es Zuhause machen. Am Ende ist trotzdem was dabei rum gekommen, und es hat gut geschmeckt.

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Gestern musste ich meine reizende Begleitung leider in Guangzhou zurücklassen, und mich auf den Rückweg nach Shanghai machen.
Aber wie sagte doch schon Pink-Panther:

„Heute ist nicht aller Tage, ich komm wieder, keine Frage!“