Etwas verspätet, aber aufgrund einer Erkältung, und einigen anderen Dingen die momentan einfach Vorrang haben, kommt hier nun wie bereits angekündigt, der Nachtrag zur Reise. Dieser Besteht aus einer Kosten-Statistik, einigen untergegangenen Nebeninformationen, so wie einem Bildernachtrag.

Fangen wir mit den Fotos an:

Auf meiner Spiegelreflex haben sich im Verlauf der Reise weit über 1200 Bilder neben denen die ich mit meinem Handy geschossen, und direkt veröffentlicht hatte, gesammelt. Da es ein wenig zu viel wäre, alle hochzuladen, habe ich eine feine Selektion aus 150 Fotos dem Skandinavien-Album hinzugefügt. Viel Spaß damit!

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Wie viel kostet denn so eine Reise eigentlich? Eine Statistische Zusammenfassung.
Diese Frage ist gar nicht mal so leicht zu beantworten, wie sie im ersten Moment klingt. – Aber eine grobe Einschätzung kann ich geben, zumindest anhand dessen, was wir ausgegeben haben. (Ich habe gut Buch geführt :D)

Fangen wir bei den Übernachtungen an. Wir haben 7 Übernachtungen in einem Hostel/Hotel/Hütte verbracht, die anderen Nächte sind wir kostenlos, entweder im Zelt oder bei anderen Personen untergekommen. Für diese 7 Nächte haben wir insgesamt 235€ pro Person gezahlt, durchschnittlich also etwa 33€ pro Nacht. Es gilt zu beachten, dass die meisten Räumlichkeiten auf 4 Gäste ausgelegt waren, und wir daher immer den vollen Preis für eben diese 4 Gäste zahlen durften. Hinzu kommt, dass man für Bettlaken extra zahlen muss, ich empfehle daher Bettbezüge selber mitzunehmen, nach der Reise hat man den Preis mehrmals wieder raus. Ohne den ganzen Schnickschnack wären wir sicher bei etwa 20-25€ pro Nacht gelandet. Im Sommer kommt man bestimmt fast umsonst durch, was die Übernachtungen angeht.

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Übernachtungen

Ein weiterer Kostenfaktor ist das Tanken, was allerdings nicht so sehr ins Gewicht schlägt, wie wir Anfangs dachten. Unsere Reise hat uns 5237 Kilometer weit geführt, und dabei haben wir 8 Tankfüllungen verbraucht. Macht also fast 700 Kilometer pro Tankfüllung. Warum nur so wenig? In Schweden herrschen strikte Temporegulationen, weswegen man selten über die 110 km/h hinauskommt, und in Norwegen erlauben es die Gebirgspässe selten, schneller als 80 km/h fahren. Trotzdem kommt man gut voran. Im Schnitt hat das Tanken 171€ pro Person gekostet. Erwähnenswert ist, dass es sich bei unserem Auto um einen Diesel gehandelt hat.

Der unerwartetste Faktor waren die Fähren und die Mautgebühren auf einigen Straßenabschnitten. Wir sind mindestens 11 mal durch eine Fähren transportiert worden, oder durch eine Mautstraße gefahren. Dabei haben wir pro Person je 95€ ausgegeben. Diese Gebühren lassen sich zwar durch geschickte Routenwahl verringern, lagern sich dann aber aufgrund der längeren Strecken auf die Tankfüllungen um.

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Fähren und Maut

Was Sightseeing-Kosten angeht, diese lasse ich außen vor, da es jedem selber obliegt, dafür zu bezahlen, oder wegen der Landschaft zu reisen, es sei aber gesagt, dass in den großen Städten eine 50€ Investition für die City-Card durchaus erstrebenswert ist, weil man nicht ständig Eintrittstickets kaufen muss, und umsonst Metro fahren kann.

Fazit
Insgesamt haben wir 500€ pro Person für eine 2 wöchige Reise ausgegeben. Hinzu kommen zwar noch diverse Eintritte, und sonstige Sachen wie Skifahren und anderes, aber das verbuche ich eher unter ergreifende Erlebnisse, daher ist der Kostenfaktor (eher) nebensächlich. Im Sommer kann man sicherlich nochmal 100-200€ für Übernachtungen einsparen, im Idealfall reist man mit einem T5 Bulli und stellt sich einfach auf irgendeinen Parkplatz.

Was mich angeht, ich werde diese Reise definitiv wiederholen, aber dann im Sommer, denn ich glaube Skandinavien im Sommer und Winter sind zwei komplett unterschiedliche Dinge. Das Polarlicht will ich auch noch sehen, aber ich glaube da sind die Chancen auf Island größer.

Wollt ihr auch mal nach Skandinavien reisen? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Lasst es mich wissen, für Kommentare braucht ihr euch nicht zu registrieren! 🙂