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Ich hatte ja bereits einige Tage vor meiner Anreise regelmäßig die Luftqualität in Xi’an überprüft, denn diese Stadt ist schon seit geraumer Zeit ein Sorgenkind was den Smog angeht. Nachdem der Messwert 2 Tage bevor mein Zug ging die Skala gesprengt hat, dachte ich dass sich das ganze wieder einpendeln würde. – Falsch gedacht, denn seit nun fast einer Woche bedeckt ein dicker, giftiger Nebel die Stadt. Besserung soll es frühstens am Donnerstag geben, da ist Schnee angekündigt. Währenddessen ist der Wert auf unglaubliche 890 (pm 2.5) angestiegen, ziemlich abartig wenn man bedenkt dass die Skala bei 500 endet, und ab 300 der giftige Bereich anfängt. Ich werde wegen Weihnachten wohl noch eine Nacht bleiben und mich dann morgen Richtung Gebirge aufmachen.
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Gestern ging es auf eine erste Erkundungstour durch einige Viertel der Stadt. Xi’an ist eine Stadt mit großer Tradition, und das merkt man ihr auch an. Die alte Stadtmauer umkreist das Zentrum und es dauert ca. 6 Stunden dieses zu Fuß zu umrunden. Die gesamte Mauer ist begehbar, und kann ebenfalls mit dem Fahrrad befahren werden.

Im muslimischen Viertel lassen sich allerlei Leckereien finden. Hier konnte ich auch endlich die ersten Mao-Bibeln ausmachen.
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Xi’an ist ebenfalls berühmt dafür Asiens größte Wassershow zu haben, das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen!
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Heute geht es erstmal zu den Terracotta-Figuren, mann muss sie ja irgendwie gesehen haben, mit Atemmaske ist die Luft auch einigermaßen erträglich. Eine Maske sieht nach einem Tag etwa so aus:
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Zu guter Letzt möchte ich euch allen ein schönes Weihnachtsfest wünschen, genießt die Zeit mit eurer Familie und lasst euch schön beschenken! Ich werde vermutlich mit den anderen aus dem Hostel feiern und um die Häuser ziehen. Schöne Feiertage!